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13. Deutsche Meisterschaft für Männerballette

Am Samstag, gegen 6 Uhr morgens, machte sich der NCV-Bus mit der Bärengarde und vielen erwartungsvollen Fans auf den Weg nach Bonn, um die neunte Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft zu erleben. Wie in den vergangenen Jahren auch, hatte sich die Bärengarde den Feinschliff in vielen Extraschichten mit ihrer Trainerin Britta Bausch geholt. Zum einen wurde noch eine zusätzliche Rolle in der Geschichte um eine heruntergekommene Zeitung integriert, zum anderen wurde die schon aufwendige und schwierige Choreografie mit feinen Details veredelt.

 

Die Vorrunde überstand die Bärengarde am Samstag erwartungsgemäß schadlos und so konnte man sich auf Seiten des 1. NCV ganz auf die Finalrunde von zwanzig Männerballetten am Sonntag konzentrieren.

Neben vielen bekannten Männerballetten wie dem Finsterwalder Männerballett aus Brandenburg, den Schreckschruwe aus Eichenzell und den Matzeratis aus Mittelkalbach, mit denen die Bären schon jahrelang eng befreundet sind, haben sich in diesem Jahr etliche neue Gruppen in die Startliste eingetragen. Unter anderem auch die Gruppe Lackschuh aus Thalau in Osthessen, welche schon bei der Hessenmeisterschaft in Wöllstadt am Start war und durch eine temporeiche Choreo überzeugten.

Um es vorweg zu nehmen. Die Bärengarde konnte den Titel des Vizemeisters aus dem letzten Jahr nicht verteidigen. Woran es genau gelegen hat, lässt sich im Detail sicher nicht exakt beschreiben, wahrscheinlich lag es an vielen kleinen Mosaiksteinchen. Die eigene Leistung hätte besser sein müssen, bei anderen Gruppen lief es wie geschmiert. Ist unterm Strich aber auch nicht wirklich dramatisch, denn von 26 teilnehmenden Gruppen wurden die Bären aus Nieder Wöllstadt Sechster. Man muss bedenken, dass wirklich die Creme de la Creme der gesamtdeutschen Männerballett-Elite am Start war und die Leistungsdichte so eng wie noch nie in den letzten Jahren war. Was die Bären so auszeichnet ist u.a. auch der Altersfächer von Jung bis Alt. Es sind immerhin dreißig Jahre Unterschied zwischen dem jüngsten und dem ältesten Tänzer. Außerdem hat sich schon in den letzten Jahren bewährt, dass viele kreative Köpfe ihre Stärken dort zum Einsatz bringen, wo sie am besten wirken. Sei es der Aufbau der Geschichte, die Auswahl der Lieder und die Choreografie. Letzlich endet alles in den goldenen Händen von Coach Britta Bausch, somit entwickelt sich in vielen Wochen und Monaten die so bärentypische Geschichte.

Auf vielen Turnieren und Meisterschaften hat sich die Bärengarde gezeigt und wie man von der Anerkennung anderer Gruppen weiß, geniessen die Bären durch ihr Können und ihre Auftreten neben der Wettkampfbühne höchsten Respekt bei den anderen Gruppen. Mit vielen, wie schon erwähnt, verbindet die Bärengarde eine enge Freundschaft.

Nach der Meisterschaft ist vor der nächsten Kampagne und somit gönnen sich die Bären jetzt erstmal eine Pause, um Vergangenes zu verarbeiten und den Kopf für Neues frei zu kriegen.

Eins steht zumindest jetzt schonmal fest. Das Gesicht der Bärengarde wird sich zur nächsten Kampagne sicherlich etwas verändern. Was aber auch feststeht ist, dass die Jungs ein sehr homogener, verrückter Haufen sind. Das macht doch dann schon wieder sehr viel Lust und Laune auf das Kommende......

 

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